Sonntag, September 05, 2010
   
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Schulungen und Fortbildungen

Robert-Bosch-Stiftung Für ein gutes Leben mit Demenz braucht es nicht nur (mehr) qualitativ hochwertige Pflege und Beratung. Wichtig ist auch, dass Menschen mit Demenz und die Ihren in einem sozialen Weiter lesen ...

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Aufgaben der Demenz-Servicezentren

Die Demenz-Servicezentren in Nordrhein-Westfalen sind ein Instrument zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in einer bestimmten Region. Sie arbeiten eigenständig, aber immer in Kooperation mit vorhandenen Diensten, Einrichtungen und Initiativen der Altenhilfe.Ein wesentliches Anliegen ist die Vernetzung vorhandener Strukturen und immer bezogen auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz.

Demenz-Servicezentren arbeiten eng mit den sich gerade etablierenden Pflegestützpunkten zusammen. Ausgehend von einer Standortanalyse unterstützen sie Träger und Initiativen beim Aufbau von demenzspezifischen Angeboten. Im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit tragen sie zur weiteren Enttabuisierung des Themas Demenz bei. In der Presse oder im Fernsehen ist zwar regelmäßig zum Thema Demenz etwas zu hören und zu sehen, aber wenn ein Familienmitglied erkrankt ist, fällt es den Erkrankten und seiner Familie in der Regel sehr schwer, über das eigene Betroffen sein zu sprechen. Der Weg von den ersten Anzeichen bis zur Diagnose und dem Annehmen von Hilfen ist oft sehr weit.


Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Die Initiierung, Unterstützung und Begleitung von niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsangeboten nach § 45b SGB XI einschließlich von Angeboten zur nachbarschaftlichen Unterstützung.

  • Förderung des Auf- und Ausbau von Selbsthilfegruppen, -organisationen und –kontaktstellen sowie ehrenamtlich tätiger sowie sonstiger zum bürgerschaftlichen Engagement bereiter Personen nach § 45d SGB XI.

  • Zusammenarbeit mit Pflegestützpunkten, Pflegekassen, Kommunen und anderen Beratungsangeboten.


Die Arbeit der Demenz-Servicezentren Nordrhein-Westfalen konzentriert sich darüber hinaus auf die folgenden fünf Arbeitsbereiche. 

Arbeitsbereich I:    Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Angeboten für Betroffene zur Information, Beratung, Schulung, Aufklärung, Erfahrungsaustausch.


Arbeitsbereich II:    Stärkung der freiwillig-ehrenamtlichen, professionellen und nachbarschaftlichen Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihrer Familien.


Arbeitsbereich III:     Unterstützung bei der Entwicklung von Kooperationsformen zwischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen der sozial und pflegerischen sowie der gesundheitlichen Versorgung für demenzkranke Menschen in den Kommunen


Arbeitsbereich IV:    Stärkung des Verbleibs demenziell erkrankter Menschen in ihrem gewohnten sozialen Umfeld und dem Quartier durch Kooperation mit der Wohnungswirtschaft vor Ort sowie den Angeboten zur Wohnraumberatung, Wohnungsanpassung und zur Entwicklung von neuen Wohnraumangeboten für diese Menschen.


Arbeitsbereich V:    Maßnahmen zur Entwicklung eines wertschätzenden gesellschaftlichen und sozialen Umfeldes durch Information, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit – Enttabuisierung

Entsprechend der Serviceorientierung der Arbeit von Demenz-Servicezentren sollen die zuvor genannten Arbeitsfelder im Sinne einer Stärkung von Netzwerkarbeit in Kooperation mit örtlichen und regionalen Akteuren im Demenzbereich umgesetzt werden. 

Einen Eindruck von der Arbeitsweise der Demenz-Servicezentren Nordrhein-Westfalen bietet das Heft 9 der Veröffentlichungsreihe "Demenz-Service", Demenz-Servicezentren in Aktion - Konzept, Arbeitsweise und Beispiele aus der Praxis.

Weitere Informationen: http://www.demenz-service-nrw.de/content/seite27.html

Download von Heft 9 "Demenz-Servicezentren in Aktion"

Quelle: Landesinitiative Demenz-Service-NRW, Heft 9


NEUES ANGEBOT

ÄRZTLICHE TELEFONSPRECHSTUNDE ZUM THEMA DEMENZ

 

Jeden Mittwoch von:   12 -13 Uhr 

Tel: 0251 - 520 263

 

Stefanie Oberfeld 
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Oberärztin im Gerontopsychiatrischen Zentrum

Aktuelles

Aktionen zum         Welt-Alzheimertag

am 21.09.2010

Menschenkette_homepage

 


Filmpremiere in Münster

anlässlich des Welt-Alzheimertages „Eines Tages…“

Ein Spielfilm zur Demenzerkrankung
Sonntag, den 19.09.2010
10:30 bis ca. 13:00 Uhr
Gerontopsychiatrisches Zentrum
Clemens-Wallrath-Haus
Josefstraße 4
48151 Münster

EinFOTOweb

Träger

Gerontopsychiatrisches Zentrum
Josefstraße 4
48151 Münster
Telefon: 0251  / 520 2- 65  oder -44
info@alexianer.de
www.alexianer.de

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Demenz-Servicezentrum NRW
Region Münster und das westliche Münsterland
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Josefstrasse 4
48151 Münster
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