Sonntag, September 05, 2010
   
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Formen der Demenz

Die Alzheimer-Erkrankung

Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste aller Demenzerkrankungen. Sie ist nach dem Neurologen Alois Alzheimer benannt, der 1906 als erster diese Krankheit und die durch sie auftretenden Symptome beschrieb. Dabei handelt es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung. Betroffen sind gerade jene Areale des Gehirns, die für das Denkvermögen, die Sprache und die Orientierungsfähigkeit wichtig sind.

Vaskuläre Demenz

Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Demenzform. Sie tritt meist als Folge von Durchblutungsstörungen bei kleinen und häufig unbemerkten Schlaganfällen auf. Die Symptome können ganz plötzlich oder auch schleichend auftreten. Ähnlich wie bei der Alzheimer-Erkrankung kommt es zu Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit und häufig auch zu depressiven Verstimmungen.

Frontotemporale Demenz

Arnold Pick, ein Prager Arzt und Pathologe, beschrieb 1892 erstmalig einen Patienten mit dieser Erkrankung. Die frontotemporale Demenz ist eine eher seltene Form der Demenz. Bei ihr stehen nicht so sehr die Gedächtniseinbußen und Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit im Vordergrund, sondern die Veränderung der Persönlichkeit und des Verhaltens. Das Zusammenleben mit einem Menschen mit frontotemporaler Demenz kann für die Angehörigen eine große Herausforderung und enorme Belas-tung bedeuten.

Lewy Körper Demenz

Ein Mitarbeiter von Alois Alzheimer, Friedrich Lewy, beschrieb erstmalig diese Krankheitssymptome.Die Betroffenen leiden häufig schon in der frühen Phase unter optischen Halluzinationen. Es kommt zu deutlichen Schwankungen der Aufmerksamkeit. Es können Störungen der Motorik auftreten, die an die Parkinson-Erkrankung erinnern.


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